Wer B sagt, muss A sagen?
Montag, 9. November 2009

Liebe Freunde und Verwandte, liebe Unbekannte,

wie verhält es sich mit der Kausalität? Was meinen Sie? Es heißt ja, wer A sagt, muss auch B sagen. Ist es eine Gleichung? D.h. muss derjenige, der B sagt, denn auch A sagen? Besteht diese Verpflichtung in die entgegengesetzte Richtung? Oder muss nicht vielmehr derjenige, der B sagt, C sagen? Was wäre demnach logisch und folgerichtig?

Ich muss Sie warnen, bevor Sie mir diese Frage beantworten, denken Sie gründlich nach. Denn es ist Tücke im Spiel. Dieses alte Sprichwort bedient die Neigung des Menschen, im Handeln stringent zu sein. Der Mensch strebt nach Folgerichtigkeit seines Handelns, weil es einerseits dem eigenen Sicherheitsempfinden dienlich ist, und andererseits beweist, dass er nicht verrückt ist. Selbst wenn das eigene Verhalten von außen betrachtet gar nicht stringent ist, wird es in der Innensicht als stringent empfunden. Niemand denkt gerne von sich selbst, dass die Schaltkreise seiner Leiterplatten durchgebrannt sind. Niemand hält sich selbst gerne für "unnormal". Es gibt natürlich Ausnahmen. Menschen, die sich darin gefallen, besonders ausgefallen zu sein bzw. besonders aufzufallen. Doch diese Menschen wollen wir bei unseren Überlegungen beiseite lassen. Diese Individuen sind nicht exemplarisch genug. Bzw. sie sind durchaus exemplarisch, nur für etwas anderes.

Ich möchte Ihnen heute, liebe Freunde und Verwandte, liebe Unbekannte, eine Hausaufgabe zur Verfügung stellen. Bzw. Sie können sie behalten und brauchen sie auch nicht zurück zu geben. Und diese Aufgabe lautet: Wer A sagt, muss nicht B sagen, wenn er erkannt hat, dass A nicht richtig ist. Denken Sie darüber nach. Wir sprechen sicherlich nochmal beim Bier darüber.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , ,

 
 
Skulptur oder Möbel?
Montag, 26. Oktober 2009

Wohl beides zugleich, liebe Freunde und Verwandte, aus der Unterwelt Ensandte.

David Delthony stellt sogenannte Sculptured Furniture her, die sich in meinem Wohnzimmer und Wintergarten ausgezeichnet machen würden. Ach ja, ich habe gar kein Wohnzimmer! Oder war es der Wintergarten? Egal, ich will diesen Stuhl haben:



Oder ist es etwa zu viel verlangt, 3.000 EUR für einen Stuhl? Hehe. Na gut, die fetten Jahre sind vorbei, man muss den Gürtel enger schnallen, den Arsch zukneifen, und ihn auf billige Stapelstühle platzieren.

aber eins sage ich Euch, liebe Freunde und Verwandte, aus der Unterwelt entsandte: Wer mir diesen Stuhl besorgt, bekommt von mir eine persönliche Einladung zur Silberhochzeit. So, genug mit dem Leben geflirtet.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , ,

 
 
Beethovenfest 2009 Bonn
Donnerstag, 27. August 2009

Liebe Musikfreunde und Musikverwandte!

Zwischendurch etwas Ernsthaftes, das Spaß macht. Ich bin ein Freund klassischer Musik. Kaum könnte etwas klassischer und musikalischer sein als Beethoven.  Vom 4.9.-3.10. findet das Beethovenfest Bonn in ... Bonn statt. sichert Euch lieber schon jetzt die Karten, bevor einer weint.

Siehe auch die Ankündigung für englischsprachige Freunde Beethovens: Beethovenfest Bonn 2009

Wollte es nur mal gesagt haben
Eure Wiebke

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , ,

 
 
Matratzen im Test bei Galileo
Dienstag, 7. April 2009

Liebe Leute, manche Freunde, andere Verwandte.

Ich wollte schon immer mal auf die Pro7-Sendung Galileo schimpfen. Es ist zwar bereits allgemein bekannt, dass die Sendung das Bildungsniveau des Sachkundeunterrichts einer Grundschule nicht erreicht übersteigt. Dennoch sollte öfter jemand vom Leder ziehen, wenn's irgendwo zwickt. Und der Matratzentest vom 28. Dezember 2008 (eben erst entdeckt) gibt einen hervorragenden Anlass zum Meckern.

Getestet wurden eine hoch-, eine mittel- und eine niederpreisige Matratze aus Kaltschaum. Es handelt sich dabei um die Produkte der Firma Schlaraffia und des Matratzen Discounters Marquardt.

SELBSTVERSTÄNDLICH wurden die Matratzen von zwei Nackedeis belegen, besprungen und beschlafen. Hernach wurden sie interviewt, und deren, wohlgemerkt subjektiven, Eindrücke wurden als "Testergebnis" dargestellt. Was interessiert mich der subjektive Eindruck einer nackten hier-hast-du-100-Euro-willste-ma-ins-Fernsehen-Studentin! Ich erwarte von einem Test seriöse Testmethoden, die tatsächlich Aussagekraft haben und mir bei der Kaufentscheidung helfen.

Da wurde doch tatsächlich die Zeit gestoppt, wie lange man brauche, um die Matratzenhülle zu entfernen und wieder anzuziehen. Das Ergebnis floss in die Bewertung ein. Wie relevant ist es bei einer Matratze, ob ich 5 min. oder 4 min. zum Bezugwechsel benötige? Ich will eine Matratze haben, die mir Schlafkomfort bietet, es ist mir egal, ob ich bei einer bequemen Matratze 2 Minute länger zum Reinigen benötige. Um aber den Anschein der Seriösitzät nicht komplett zu vernachlässigen, ließ Galileo auch eine bekleidete Person zu Wort kommen. Eine "Expertin". Der Höhepunkt ihrer Expertise beinhaltet folgende Aussage: "Liegt der Rücken gerade auf, ist die Matratze gut." Um das zu wissen, benötige ich keine Meinung einer sog. Expertin.

Angesichts der Galileo-Testmethoden sah das Ergebnis so aus: Die teuerste Matratze hat sich als "die beste" herausgestellt, und die günstigste als "die schlechteste". O Überraschung! Der Test lief scheinbar nur darauf hinaus die 1.000-Euro-Matratze als die beste aussehen zu lassen. Denn nun das Seltsame: Bei dem einzigen empirischen Vergleichstest durch den TÜV in Nürnberg stellte sich heraus, dass alle drei Matratzen die gleiche Belastungsqualität und Lebensdauer hatten.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , ,

 
 
Parship Studie: Schlechter Sex treibt jeden zweiten Mann in den Seitensprung
Montag, 17. November 2008

Parship Studie zeigt: Frauen verleitet vor allem mangelnde Aufmerksamkeit, Männer ein unbefriedigendes Liebesleben zu sexueller Untreue

 

Hamburg, 17. November 2008 – Sexuelle Untreue ist einer der häufigsten Trennungsgründe in Deutschland und kommt dennoch in vielen Partnerschaften immer wieder vor. In einer repräsentativen Studie hat Parship in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact über 1.000 Männer und Frauen in Deutschland nach den Gründen für einen Seitensprung gefragt. Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So ist für 48 Prozent der Männer ein langweiliges Liebesleben mit ihrer Partnerin der Hauptgrund für Untreue. Auf Platz zwei folgt mangelnde Aufmerksamkeit seitens der Lebensgefährtin – immerhin für 44 Prozent der befragten Männer ein klares Motiv für einen Seitensprung. Lässt sich die Partnerin gehen und legt keinen Wert mehr auf ihr Äußeres, ist das für 36 Prozent ein Anlass zum Fremdgehen.

 

Untreue bei Frauen

 

Wer seiner Partnerin kaum noch Aufmerksamkeit schenkt, liefert damit 53 Prozent der befragten Frauen Grund Nummer eins untreu zu werden. Auf Platz zwei liegt fehlende Kommunikation: 45 Prozent der Frauen sehen durchaus ein Motiv für eine Liebschaften, wenn das Paar nicht mehr miteinander redet. Auch für Frauen das dritthäufigste Motiv für Untreue ist ein zunehmend ungepflegtes Äußere des Partners (38 Prozent). Schlechter Sex veranlasst dagegen nur rund ein Drittel der befragten Frauen zu einem Seitensprung.

 

Die häufigsten Gründe für einen Seitensprung

 

Männer

1.    Unbefriedigender Sex (48%)

2.    Mangelnde Aufmerksamkeit (44%)

3.    Die Partnerin lässt sich gehen (36%)

4.    Keine Kommunikation (35%)

5.    Kein zärtlicher Umgang (28%)

6.    Die Partnerin vermittelt das Gefühl unattraktiv zu sein (23%)

7.    Zu wenig Zeit füreinander (21%)

8.    Eine feuchtfröhliche Party (20%)

9.    Rache (17%)

 

Frauen

1.    Mangelnde Aufmerksamkeit (53%)

2.    Keine Kommunikation (45%)

3.    Der Partner lässt sich gehen (38%)

4.    Unbefriedigender Sex (36%)

5.    Der Partner vermittelt das Gefühl unattraktiv zu sein (33%)

6.    Kein zärtlicher Umgang (30%)

7.    Zu wenig Zeit füreinander (20%)

8.    Eine feuchtfröhliche Party (11%)

9.    Rache (14%)

(Mehrfachnennungen waren möglich)

 


Quelle: Parship.de

 

 

Meine Meinung: auffällig ist, dass eine feuchtfröhliche Party einen zweimal so hohen Anlass zum Seitensprung den Männern als Frauen bietet. Angenommen, es ist eine Party und 11% williger Frauen stehen 20% feuchtfröhlichen Männern gegenüber. Was machen 9% dieser Menschen? Eine Phantasie beflügelnde Situation.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , ,

 
 
Energie sparen - der Glühlampe geht's ans Gewinde
Dienstag, 7. Oktober 2008

Liebe Leute, manche Freunde, andere Verwandte.
Der österreichische Präsident von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, hatte ja bereits im Jahre 2007 ein Gesetz auf den Weg gebracht, das der ordinären Glühlampe den Hahn abdrehen, das Wasser abgraben, den Stöpsel ziehen soll - kurz: Licht aus für die Glühbirne bis zum Jahre 2012. Energiesparlampen sollen fortan das tägliche Heimleuchten übernehmen. Ohne Zweifel eine gute Entwicklung. Zu den Hintergründen siehe man den obigen Link.

Ich möchte allerdings auf die folgende Lampe hinweisen, das solar angetriebene Mond-Flaschen-Licht.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , ,

 
 
Die Ninja-Katze kommt näher, ohne sich zu bewegen
Montag, 15. September 2008

Liebe Leute, manche Freunde, andere Verwandte.

Eine Katze ist ein seltsamer Mensch. Auf leisen Tatzen schleicht sie wie ein Tier zu Dir. Und denkt dabei, der Mensch, das seltsame Tier, merkt's nicht.


Schlagwörter für diesen Artikel: , , ,

 
 
Ungewöhnliche Hotels dieser Welt
Dienstag, 2. September 2008

Sieht aus wie ein Hund, na und!


Ist ein Hotel, das Dog Bark Park Inn, in Cottonwood, ID, U.S.A. - Wo? Hör auf zu bellen, Beagle!
Ganz recht, man muss dem Ding in den Arsch kriechen, um an sein Ziel zu kommen.

Diese und noch mehr ungewöhnlicher Hotels gibts bei den Leuten mit der vielsagenden Domain www.unusualhotelsoftheworld.com

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , ,

 
 
It's Magix! - Oder Rumpel entdeckt die Welt.
Dienstag, 2. September 2008

Liebe Leute, manche Freunde, andere Verwandte.

Eure Wiebke hat nicht das Internet, aber das Bloggen entdeckt. Im Stile einer Reimprosa, unregelmäßig, lose, wird sie hier blorren. Gereimtes und Gefundenes aus dem Netz der unbegrenzten Möglichkeiten wird sie Euch unabgeschmeckt zum Fraß vorwerfen.
Beschwerden werden entgegengenommen und in die Tonne gekloppt.

Zwei Dinge, die mir am Herzen zwicken, die ich euch ans selbe lege:

1. Dieser junge Mann ist lustig, schaut Euch an, was der alles kann, nämlich sehr gut Deutsch: Reiner Paffenbergs Heimseite - äußerst löblich.

2. Auch die Komsumgören, die zweifelhaftintelligenten Popkultkonsumenten, sollen auf Ihre Kosten kommen: IKEA Katalog 2009 - gibts online zum beglupschen.

Wir werden sehen, wo diese Riesenreise Wiebke hinführt. Sie hat einiges vor, Ihr törichten Tore, Ihr Lieben!


Eure Wiebke aus der Welt der vernetzten Möglichkeiten.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , ,